Unternehmen zunehmend für Cybervorfälle sensibilisiert

Cybervorfälle und Betriebsunterbrechung sorgen Unternehmer am häufigsten. Erstmals nimmt das Risiko Cybervorfälle im weltweiten Ranking gemeinsam mit den Betriebsunterbrechungen mit je 37 Prozent den ersten Platz ein.

Bedingt durch die zunehmende Digitalisierung, immer komplexer werdende Technologien und der Vernetzung von Geschäftsprozessen wächst für Österreichs Unternehmen die Bedrohung aus dem Web. Wie auch schon im Vorjahr rangiert die Angst vor Naturkatastrophen mit 28 Prozent auf dem dritten Rang.


 

2.415 Risikoexperten aus 86 Ländern wurden in der 8 Umfrage für den im Jänner veröffentlichten Allianz Risk Barometer des Allianz Industrieversicherers Allianz Global Corporate & Specialty (AGCS) befragt. Die Befragung fand zwischen Oktober und November 2018 statt. Für die Umfrage wurden Groß-, Mittel- sowie Kleinunternehmen befragt.


 

Unter den 86 befragten Ländern befand sich auch Österreich. Hier flossen 61 Antworten von 42 teilnehmenden Unternehmen in das Gesamtergebnis der Expertenbefragung ein. Auch hierzulande wächst mit 51 Prozent die Sorge für cyberkriminelle Überfälle, IT-Ausfälle und Datenschutzverletzungen und das damit verbundene Risiko der Betriebsunterbrechungen.


 



 

Als zweithäufigstes Risiko wurden von österreichischen Unternehmen, nach dem Cyberrisiko und noch vor Naturkatastrophen mit 36 Prozent die rechtlichen Veränderungen mit 43 Prozent genannt. Gemeint sind hier Handelskriege, Wirtschaftssanktionen, Zölle, Brexit und der Zerfall der Eurozone. Dieses Risiko schaffte es in den letzten Umfragen der AGCS nicht einmal unter die Top 10.

 


Hier geht es zur englischen Originalversion des Allianz Risk Barometer 2019. 

 

Mag. Marina Blümel-Seirer